So machst du dem Rost den Garaus


Rost beim Kastenwagen-Wohnmobil entfernen

 

Kaum etwas schmerzt uns mehr als Rost beim Kastenwagen-Wohnmobil.

Nicht nur, dass Rost eben nicht schön anzusehen ist, er frisst leider mit der Zeit auch unser Fahrzeug auf und das wollen wir nun so garnicht.

Rost in der Werkstatt entfernen zu lassen ist bestimmt die beste und professionellste Lösung. Aber eben auch teuer.

Muss der Gang zur Werkstatt wirklich immer sein?

 

Wir kann man Rost beim Kastenwagen-Wohnmobil entfernen

Erste Anzeichen von Rost erkennen

 

Rost beim Kastenwagen-WohnmobilFalls du deinen Wagen ungeschützt draussen stehen hast und dieser allen Umwelteinflüssen ungeschützt ausgesetzt ist, musst du regelmässig etwas genauer hinschauen.

Kleine Kratzer und Steinschläge bieten dem Rost eine gute Angriffsfläche. An diesen Stellen ist meist der Lack ab und das Metall nicht mehr geschützt.

Ein erster Hinweis auf Rostbefall ist der Flugrost. Bei diesem handelt es sich noch nicht um eine wirkliche Gefahr für deinen Kasten, da man den Flugrost meist problemlos mit einem Lappen einfach wegwischen kann. Beim Flugrost handelt es sich meist nur um feine Eisenstäube, die sich auf deinem Fahrzeug abgesetzt haben und nun rosten.

 

Greift der Rost jedoch schon den Lack an, solltest du jetzt schleunigst etwas unternehmen.

 

Dem Rost mit Säure auf den Pelz rücken

Du könntest dem Rost nun mit Säure auf den Pelz rücken. Das mag der Rost so gar nicht.

Verdünnte Phosphorsäure etwa hilft hervorragend gegen kleine Roststellen. Ich hab sowas allerdings nicht zu Hause rumstehen.

 

Daher bekommst du in fast jedem Baumarkt sogenannten Rostumwandler zu kaufen. Der macht nichts anderes als den Rost in eine Eisenverbindung umzuwandeln, die poröse Struktur verschwindet und schon ist der Rost weg und eine weitere Korrosion ist erstmal verhindert.

Ein Wunderheiler ist dieser Rostumwandler allerdings auch nicht. Es bildet sich natürlich kein schönes neues Metall, sondern eine unansehnliche graue matte Metallfläche.

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Wenn Rostentferner nicht mehr hilft

Öfter ist der Rost schon etwas weiter eingedrungen als dir lieb ist.

Wem dem so ist, kommst du nicht umhin größere Geschütze aufzufahren. In diesem Fall musst du dem Rost beim Kastenwagen-Wohnmobil mit Schleifpapier zu Leibe rücken.

Dazu reinigst du die Stelle neben der Roststelle mit einem Lappen und klebst diese mit Kreppband ab. Das dient dazu, die noch gesunden Lackstellen beim Schleifen nicht zu beschädigen.

Jetzt kannst du die betroffenen Stellen mit leichtem Druck abschleifen. Du musst solange schleifen, bis das Metall sichtbar wird und durchschimmert. Anschließend solltest du auf die bearbeitete Roststelle dann noch Entroster auftragen.

 

Fast geschafft – vor neuem Rost schützen

Nachdem nun die betroffene Stelle vom Rost befreit ist, muss diese noch vor einem erneuten Befall geschützt werden. Das ist bei größeren und tiefen Roststellen oft nicht einfach und ein Fachmann muss zu Rate gezogen werden, der eventuell die rostenden Stellen komplett entfernt und durch ein neues Blech ersetzt.

In unserem Fall wollen wir die bearbeitetet Stelle nun aber schützen.

Dazu reinigst du die Fläche zuerst mit einem Silikon-Entferner von Fett und Staub, um dann anschließend eine Grundierung aufzubringen.

Das Auftragen der Grundierung erfolgt in dünnen Schichten. Lass die aufgebrachte Schicht immer zuerst trocknen, bevor du die nächste Schicht aufbringst.

Farbschicht aufbringen

Wenn du dir das zutraust, kannst jetzt eine Lackschicht aufbringen.  Dazu wird der Lack, ebenfalls in dünnen Schichten, aufgebracht. Der Sprühvorgang erfolgt hier im Kreuzgang.

 

Rost im Keim ersticken

Du solltest, um den Rost beim Kastenwagen-Wohnmobil erst garnicht entstehen zu lassen, regelmässig nach kleinen Lackschäden suchen. Wenn du den Schaden zum Beispiel sofort mit einem Lackstift behandelst, kann Rost erst garnicht entstehen. So hast du viele Jahre Spaß an deinem Kastenwagen. Speziell in den Selbstausgebauten steckt einfach zu viel Arbeit und Herzblut um ihn verkommen zu lassen.

 

 


Über Andreas

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