Grundriss für Wohnmobilausbau 6


Grundriss für den Wohnmobilausbau

 

Nach den ganzen grundsätzlichen Überlegungen, war es jetzt an der Zeit mal etwas konkreter zu werden und nach einem Grundriss für den Wohnmobilausbau zu suchen. Neben unseren Recherchen im Internet, sind wir auch auf die Messe nach Düsseldorf gefahren. Dort haben wir uns dann ganz gezielt nach einem Grundriss für den Wohnmobilausbau umgesehen.

Auf der Messe war ich einigermassen erstaunt darüber, dass fast alle Hersteller irgendwie den gleichen oder zumindest einen ähnlichen Grundriss für den Wohnmobilausbau anbieten. Verwunderlich ist das ja nicht. Bei dem beschränkten Platzangebot sind die Möglichkeiten halt sehr eingeschränkt.

Hin oder her, ich komme immer wieder auf den gleichen Grundriss für den Wohnmobilausbau, welcher mir am sinnvollsten erscheint.

Hier habe ich dir den Grundriss für den Wohnmobilausbau, für welchen ich mich entschieden habe, einmal abgebildet:

An diesem Grundriss will ich mich grob orientieren. (Quelle: http://www.joko-wohnmobil.de/)

Im hinteren Teil befindet sich quer eingebaut das Bett. Wie ich an anderer Stelle bereits beschrieben habe, möchte ich ein festes Bett haben. Ich kann mich mit dem Gedanken das Bett ständig umbauen zu müssen einfach nicht anfreunden.

Drehbare Sitze im Cockpit

Die Sitze im Cockpit sollen drehbar gelagert werden, so dass ich sie umdrehen und an dem Tisch nutzen kann. Für den Umbau der Sitze bietet die Firma Reimo spezielle Drehteller mit Zulassung an. Eine detaillierte Beschreibung folgt, wenn ich die Sitze umbaue.

Erweiterbare Tischplatte

Der Tisch zwischen dem Fahrersitz und der Sitzbank, soll eine erweiterte zweite ausschwenkbare Tischplatte erhalten, welche man vor den Beifahrersitz schwenken kann. So dass meine bessere Hälfte als Beifahrer auch ordentlich am Frühstückstisch sitzen kann.

Die Sitzbank im Ducato

Erst sollte eine Sitzbank mit Gurtbock installiert werden. Hierzu haben wir uns jetzt aber umentschieden. Es wird nur eine normale Sitzbank geben, ohne die Möglichkeit sich anzuschnallen.

Hinter der Sitzbank werde ich die Zelle für das „Bad“ einrichten. Darin wird es allerdings nur ein Waschbecken und ein Camping-Klo geben. Ich möchte keine Dusche. Erstens ist sehr wenig Platz und zweitens mag ich die Feuchtigkeit nicht im Wagen haben.

Neben dem kleinen Küchenblock wird es einen Hochschrank geben für den Kühlschrank und eventuell für ein paar Jacken. Wenn es passt. Das weiß ich noch nicht so genau.

Verschiedenes werde ich einfach beim Bau entscheiden und entsprechend anpassen.

Mein Grundriss für den Wohnmobilausbau ist also nicht in Stein gemeisselt, ich lasse mich überraschen.

Stauraum unter dem Bett

Belgischer Schäferhund - will auch mit

..er will auch mit

Da unser Hund auch mit will, muss ich eine Möglichkeit schaffen, diesen irgendwo unterzubringen. Ich habe noch eine Alu-Hundebox für das Auto und diese möchte ich gerne benutzen. So ist der Hund sicher untergebracht und läuft nicht im Womo umher. Auch kann man die Hundebox einfach rausnehmen und neben den Auto platzieren, so dass der Hund auch in seine Box kann wenn wir neben dem Fahrzeug sitzen und nicht fahren.

Wohin mit der Hundbox

Die Box werde ich mittig unter dem Bett platzieren, so dass die Türöffnung der Hundebox in den Innenraum zeigt. Auf diesem Wege kann der Hund von innen in seine Box und ich kann von hinten an die Ladefläche, ohne dass mir der Hund versehentlich auf die Straße springt oder einer hübschen Hundedame hinterher rennt.

Mal sehen, was der Grundriss für den Wohnmobilausbau so hergibt.

Es wird eine Abtrennung zwischen dem Bett und dem Innenraum geben, welche vom Bettrand bis auf den Boden reicht. In diese werde ich eine zusätzliche kleine Tür einlassen, welche dafür sorgt, dass man die Hundebox nicht mehr sehen kann wenn die Tür geschlossen ist. Ist die Hundebox nicht im Auto, dient die Tür als Verbindungslucke vom Wohnraum zum Stauraum.

Soweit meine Vorstellung zum Grundriss für den Wohnmobilausbau.

Wenn du gute Verbesserungsvorschläge hast, oder bereits Erfahrungen gemacht hast in dieser Richtung, schreibe mich gerne an. Ich freue mich über gute Tips, die ich auch gerne mit Namensnennung hier auf meinen Seiten veröffentlichen werde.


Über Andreas

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6 Gedanken zu “Grundriss für Wohnmobilausbau

  • David Jung

    Hallo,
    super Seite – habe ich „leider“ erst heute entdeckt – hätte mich viele Recherchestunden erspart 🙂
    ich überlege auch eine Sitzbank mit Gurtbock einzubauen, bin aber auch noch nicht zu 100% davon überzeugt.
    (Thema TÜV, Zulassung etc.)

    Habt Ihr da eventuell auch schon Informationen zu, bzw. einen Anbieter gefunden, der das komplett übernehmen würde. Ist wohl eher eine Arbeit für einen Profi…

    Viele Grüße aus Hamburg

    • Andreas Beitragsautor

      Hallo David.
      Freut mich, dass dir meine Seite gefällt.

      Einen Gurtbock selbst einbauen geht schon. Das hängt eine bisschen von den Gegebenheiten ab. Hat dein Kastenwagen ein Schienensystem am Boden ist es recht einfach. Hat er keines, musst du einen Gurtbock mit TÜV-Zulassung nehmen (abnehmen lassen musst du diesen aber trotzdem), der durch den Boden mit den Querträgern verschraubt wird. Wie gesagt, selbst machen geht grundsätzlich schon. Die Fa. Reimo (reimo.de) bietet entsprechende Gurtböcke an und baut diese auch ein. Ich weiß jetzt aber nicht, ob es bei dir in der Nähe eine Zweigstelle gibt.

  • Uwe

    Hallo Andreas
    zuerst einmal, vielen Dank für deine zahl- und hilfreichen Tipps und die super Seite!
    Hat mir bisher viele Inspirationen zum Ausbau gegeben, den ich gerade selbst mit einem Boxer L3H2 begonnen habe. Ich bin allerdings noch in der Planungs- und Reinigungphase 🙂

    Wie hast du es denn gelöst die Versorgungsleitungen (speziell die Wasserleitungen, aber auch 12V) von der linken Seite zur rechten Seite zu verlegen? Dein Wassertank ist ja auch links, aber die Küche ist rechts und es gibt durch den in der MItte offenen Grundriss keine Verbindung, die man getarnt nutzen könnte.
    Hast du „oben rum“ verlegt, oder außen am Unterboden entlang?
    Ich denke gerade drüber nach die Wasserleitungen (und dann auch Leerrohre für 12/230V) unter der OSB-Bodenplatte zu verlegen, dann
    komme ich aber mit 6mm Dämmung nicht aus.

    Leider habe ich nichts gefunden, wie du das gelöst hast.
    Mach so weiter!

    Gruß Uwe

    • Andreas Beitragsautor

      Hallo Uwe,
      vielen Dank für die Lorbeeren 🙂

      Ich habe die Schläuche und die Kabel über bzw. auf dem Boden verlegt und zwar genau bevor das Bett beginnt. Dort habe ich eine Stufe, über die man bequem ins Bett einsteigen kann… unter dieser Stufe laufen die Leitungen von der einen auf die andere Seite. Bild hab ich leider noch keines gemacht davon. Hoffe du weißt was ich meine.
      VG
      Andreas

      • Uwe

        Danke für die schnelle Antwort, das hilft mir schon mal bei der Planung.
        Da muss ich allerdings noch mal drüber nachdenken, und schauen wie hoch und breit der Kanal dann aufbaut.
        Ich werde nämlich ab und an längere, flache Dinge im Mittelgang transportieren und kann deshalb dort nichts gebrauchen was „im Weg“ ist. Denke aber ein Kanal, 5 cm breit und 2 cm hoch, sollte noch irgendwie passen.
        Danke und Gruß,
        Uwe

        • Andreas Beitragsautor

          Ich kann die Stufe einfach herausnehmen und habe den Mittelgang wieder frei. Wenn ich längere Sachen transportiere, lege ich etwas Schaumstoff über die Kabel und die Wasserleitung und gut is.