Alarmanlage ins Wohnmobil einbauen

Alarmanlage ins Wohnmobil einbauen?

So machst du Einbrechern das Leben schwer.

In diesem Beitrag geht es nicht zwingend um den Ausbau deines Fahrzeuges.

Nach dem Ausbau bist du aber viel damit unterwegs. Somit solltest Du einige Dinge beachten.

Deshalb schweife ich heute mal etwas vom Thema ab.

Unterwegs mit dem Caravan oder Reisemobil heißt Urlaub von Anfang an.

Wer schon den Weg zum Reiseziel als Erholung erlebt, hat viel mehr von seinem Urlaub. Mit ein wenig Unterstützung wird die Reise dann zu einem tollen Erlebnis.

Damit der Urlaub nicht zu einer schlechten Erinnerungen wird, sorgen ein paar einfache Verhaltensregeln unterwegs für mehr Sicherheit.

Speziell für Freizeitfahrzeuge konzipierte Alarmsysteme können Einbrecher in die Flucht schlagen bevor es zu Schlimmeren kommt.  Immer wieder sorgen Schreckensmeldungen von Besitzern von Freizeitfahrzeugen für Aufregung, wenn in Foren endlos darüber spekuliert wird, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es einen selber trifft.

Wie solltest Du dich verhalten

Du solltest es vermeiden auf Autobahn Rast oder Parkplätzen zu übernachten. Bedingt durch die Anonymität und den hohen Lärmpegel können potenzielle Täter oftmals unerkannt arbeiten. Parkende LKWs bieten Täter Sichtschutz und laufende Kühlaggregate schlucken Einbruchsgeräusche.

Ein Campingplatz ist ohne Zweifel der sicherste Ort für ein Reisemobil oder einen Caravan. Hier wird in der Regel kontrolliert wer den Platz betritt. Außerdem wissen die Nachbarn meist, wer zu einem Camping Fahrzeug gehört und wer nicht.

Lasse keine Wertgegenstände offen im Fahrerhaus liegen, sondern Sperre diese in einen Wertbehältnis ein. Solltest du nicht über ein solches Behältnis verfügen, nimm die Wertgegenstände mit in den Schlafbereich und verstaue diese an einem sicheren Platz.

Alle wichtigen Dokumente wie Fahrzeugpapiere, Führerschein, Reisepass oder Personalausweis sollten als Kopie greifbar sein!

Türen, Fenster, Dachluken und Aussenklappen

Schließt du dein Fahrzeug grundsätzlich ab auch wenn du es nur kurz verlässt? 

An beliebten Plätzen, Sehenswürdigkeiten oder Stränden besteht auch tagsüber eine erhöhte Einbruchsgefahr. Große Supermärkte an Touristenorten sind beliebte Plätze für schnelle Zugriffe. Bewährt hat es sich, beim Einkauf eine Person im Fahrzeug zurück zu lassen.

Versuche im schlimmsten Falle niemals dein Wohnmobil mit Waffengewalt zu verteidigen. Du gefährdest dadurch nicht nur dich selbst sondern auch Andere.

Fühlen sich Diebe bedroht, haben Sie oftmals wenig Hemmungen Gewalt anzuwenden und mitgeführte Waffen einzusetzen. Rufe bei verdächtigen Wahrnehmen sofort die Polizei.

Präge dir besondere Merkmale der beteiligten Personen ein und notiere Kennzeichenfarbe oder Marke ihres Fahrzeuges. Falls du Opfer einer Straftat geworden bist, erstattee umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle.


Wenn deine EC- oder Kreditkarten weg sind

Unter den folgenden Nummern kannst du deine IC oder Kreditkarte sperren lassen.
Der Sperrnotruf ist täglich 24 Stunden erreichbar:

allgemeiner Sparnotruf in Deutschland 116116 (gebührenfrei)

Allgemeiner Sperrnotruf aus dem Ausland:
0049116116 oder 00493040504050 (gebührenpflichtig)

Weitere Information darüber findest du im Internet unter www.sperr-notruf.de

Eine ganz fiese Masche

Kontrolliere nach jedem Rastplatz oder Tankaufenthalt die Reifen nach möglichen Druckverlust. Trickdiebe können dein Fahrzeug manipulieren, so dass du später bei der Weiterfahrt auf der Autobahn eine Panne hast. Besonders vorsichtig solltest du sein wenn freundliche Helfer in Erscheinung treten.

Während dich der eine in ein Gespräch zu verwickeln versucht, will ein anderer die Wertgegenstände aus dem häufig dann nicht abgesperrten Fahrzeug entwenden...

In der Regel sind die bösen Jungs auf den schnellen Erfolg aus. Nur in Ausnahmefällen und bei passender Gelegenheit nehmen sich die Zeit alle Schränke und alle weitere Behältnisse zu durchsuchen.

Deswegen:

Verteile deine Wertsachen im Wohnmobil. Lege nie deinen Geldbeutel ins Handschuhfach. Besser noch lege einen alten Geldbeutel als Köder, beispielsweise mit alten und abgelaufenen Kreditkarten hin.

Oft ist gar nicht mal so der materielle Schaden das Problem sondern die Psyche, nachdem man ausgeraubt wurde. Interessanterweise ist der Sicherheitsverlust, nachdem ein Täter zum Beispiel durch Sicherungsmaßnahmen am Fahrzeug am Einbruch gehindert wurde, oder erfolgreich in die Flucht geschlagen wurde, bei den meisten deutlich höher.

Es lohnt sich also über entsprechende Massnahmen nachzudenken.

So bist du richtig gut gesichert

Wer sich für einen Alarmsystem zur Sicherung seines Hab und Gutes im Freizeitfahrzeug entscheidet, sollte sich mit einem Alarmsystem befassen.

Diese ausgereiften Alarmsysteme sind nicht nur exakt auf die Anforderungen in solchen Fahrzeugen konzipiert, sondern bieten auch gleichzeitig sinnvolle Erweiterung, die sich auch problemlos nachrüsten lassen.

Nachdem ich mich nun schon länger für ein solches Alarmsystem interessiere, habe ich mich mal etwas umgesehen. Dabei ist mir ein Gerät von der Firma Thitronik das "WiPro III" aufgefallen.

Dieses in Deutschland produzierte Gerät besteht aus einer, gegen Störsender gesicherten, Alarmzentrale und codierten Kontakten an allem zu sichernden Öffnungen.

Die alarmzentrale wird direkt mit dem CAN-Bus verbunden und kann somit bequem durch die Fernbedienung des Fahrzeugs ge- oder auch entschärft werden. Natürlich funktioniert so eine Anlage auch mit Fahrzeugen ohne CAN-Bus, ist dann aber nicht ganz so komfortabel.

Um den immensen Aufwand einer nachträglichen Verkabelung von jedem Kontakt und Tür, Fenster oder Klappen zu Alarmzentrale zu umgehen, wird beim Wii pro drei auf Funktechnologie gesetzt.

Meist sind hier Magnetkontakte verbaut. Die Änderungen im Magnetfeld beim Öffnen von Fenstern oder Türen werden registriert und führen zu einer Alarm aus Lösung. Die Funkmagnetkontakte sind mit einer handelsüblichen Knopfzelle zur Stromversorgung ausgestattet und werden einmalig bei der Installation an der Alarmzentrale angemeldet.

Durch die so genannte easy-add - Funktion kann jedes Fahrzeug auch nachträglich problemlos mit genügend Kontakten für jede Öffnung ausgestattet werden. Türen, Fenster und Stauklappen können abgesichert werden, es kann vor ausströmendem Gas gewarnt werden, per Funkkabelschleife können sogar Fahrräder oder die Sat-Anlage gesichert werden.

Eine tolle Ergänzung zum WiPro III ist der Pro-Finder. Er lässt dich als Einzelgerät einsetzen, oder in das System einbinden und informiert über Einbruchversuche während du beispielsweise gerade beim Einkaufen bist.

Er dient als versteckt arbeitendes Ortungssystem zur schnellen Auffindung deines gestohlenen Fahrzeuges. Zusätzlich sendet er aber auch per Anrufabfrage oder automatisiert, in bestimmten Intervallen, die GPS-Daten oder Spannungswerte deiner Bordbatterie an dein Handy.

Über die Schaltfunktionen des Pro-Finder könntest du so beispielsweise auch aus der Ferne deine Heizung über Handy einschalten.

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  • WiPro III arbeitet mit FunkKomponenten und lässt sich so hervorragend auch nachträglich installieren. Die Komponenten werden mit ihrer einmaligen Seriennummern an die Zentrale gekoppelt. Sicherheitscodierung und Störsendererkennung schützen den Betrieb.

Willst Du dir die WiPro III einbauen, findest dir --> HIER das Handbuch zum Einbau.

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