Akkupack: unterwegs, da hab ich Power… 2


Akkupack – reichlich Strom für unterwegs?

Akkupack

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Als Outdoor-Fan bin ich stets unterwegs und meine mobilen Geräte wollen auch mit – kein Problem mit einem Akkupack.

Speziell die Wohnmobil- und Kastenwagen-Freunde haben meist auch ein Notebook oder Tablet dabei, um die tollen Urlaubserlebnisse zu dokumentieren. Manch einer benutzt das geliebte Wohnmobil auch als Büro an der frischen Luft.

Damit den verschiedenen Geräten nicht gleich die Luft ausgeht, solltest du auf ein Akkupack nicht verzichten.

 

Akkupack: das enspannt!

Powerbanks oder auch Power-Akkus werden immer beliebter, speziell bei etwas längeren Wanderungen und Outdoor-Aktivitäten.

Mal schnell das Handy aufladen am Fahrzeug geht dann ja nicht.

Schön, wenn man dann reichlich Power in der Hose hat.

 

 

Akkupack für Smartphones, Tablets und Notebooks…

Externe Energiespeicher, die sogenannten Akkupacks oder Powerbanks laden dein Handy und weitere USB-Geräte auch dann, wenn gerade wieder weit und breit keine 230V-Steckdose zur Verfügung steht.

Neuere Modelle, mit hoher Kapazität, haben mittlerweile sogar einen 230V-Ausgang als eiserne Reserve für dein Notebook.

Achtung bei 230V...
Der Ausgang macher Akkupacks liefert statt einer Sinus- eine Rechteckspannung! Geräte mit Schaltnetzteil kommen damit gut klar, bei anderen Verbrauchern jedoch kann es zu Problemen kommen. Achte darauf, falls du elektronische Geräte ohne Schaltnetzteil an diesen Akkupacks betreiben willst.

Wieviel Power muss sein

Meist geht genau im ungünstigsten Moment der Akku leer.

Is so! Kennen wir alle.

Herrscht dann mal wieder akute Stromnot, helfen Akkupacks dir schnell aus der Klemme.

Akkupacks sind kleine wiederaufladbare Batterien, die mit USB-Ausgängen ausgestattet sind.

Meist passen diese sogar in deine Hosentasche.

Wenn du ermitteln willst, wieviel Power du brauchst, um deine Geräte mit einer Powerbank aufzuladen, dann zähle ganz einfach die „mAh“ der Geräte zusammen und verdopple diesen Wert. Schon hast du die benötigte Energie welche dein Akkupack liefern muss.

Sollte auf den Akkupacks, die du dir ansiehst, nur eine Angabe in Wh (Wattstunden) stehen, dann nimm diesen Wert und teile in durch 5 Volt. So erhältst du den Wert für die Amperestunden (Ah bzw. mAh).

Ein 20 Wattstunden Akkupack speichert somit also eine Ladung von 4 Amperestunden, das entspricht 4.000 mAh.

Wenn du nun anfängst darüber nachzudenken, welcher Größe die für dich richtige ist, vergiss nicht, dass manche Geräte mehrmals am Tag aufgeladen werden müssen (Smartphone)!

 

Die eher kleinen Varianten mit nur 2000-3000 mAh reichen aus, dein Handy für ein längeres Telefonat mit Strom zu versorgen.

Etwas mehr, so ab 10.000 mAh, reichen dann auch schon mal bei einem Campingtrip, um das Handy oder Tablet zu laden.

Speziell in diesem Fall kannst du auch Akkupacks mit Solarfunktion* bekommen – was natürlich bei längeren Outdoortouren äusserst praktisch ist.

Aufgrund der mittlerweile sehr angenehmen Preise, kann ich dir ruhigen Gewissens ein Akkupack empfehlen mit hoher Speicherkapazität.

Damit bekommst du auch nicht gleich Schnappatmung, wenn mal etwas mehr Power benötigt wird.




 

Die Technik dahinter

Möchtest du gerne schwergewichtige Blei-Akkus mit dir rumschleppen?

Ich auch nicht!

Das wissen auch die Hersteller. Daher kommen mittlerweile fast ausschließlich Akkus in Frage, welche mit Lithium-Ionen-Zellen ausgerüstet sind.

Diese speichern, gegenüber den älteren Technologien, so richtig viel Energie auf kleinem Raum und leicht sind sie auch noch.

Erfreulich ist die hohe Energieeffizienz der Geräte. Man erhält meist über 90% der Energie mit der man sie aufgeladen hat auch wieder raus. Das war früher längst nicht so.

Auch den allseits befürchteten Memory-Effekt kannst du bei den Lithium-Akkus vernachlässigen.

Allerdings gibt es nicht nur Vorteile

Lithium-Ionen-Akkus altern recht leicht und zwar unabhängig davon, ob du sie regelmässig benutzt oder einfach im Handschuhfach vergisst.

Die Zyklenzahl spielt dabei allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Du musst also keine Lade- und Entladevorgänge zählen, um zu wissen, wie es um deinen Akku steht. Bringt eh nix!

Um deine Akkupacks lange frisch und munter zu halten, solltest du folgendes beachten:

 

  • Akkupacks sollten nie ganz entladen werden
  • Beende den Ladevorgang bevorzugt bevor der Akku zu 100% voll ist
  • Akkupacks mögen keine Hitze (schnelle Alterung, hohe Selbstentladung)
  • wenn du dein Akkupack länger nicht brauchst, leg es in den Kühlschrank (4-5°)
  • Lagere den Akkupack am besten bei 50-60% seiner maximalen Ladung
  • hohe Entladeströme verringern die Anzahl der Ladezyklen und die Lebensdauer

 

Auf manche Dinge hast du wenig Einfluss, der Hersteller hat die Ladeelektronik bereits eingebaut. Etwas Grundlagenwissen schadet trotzdem nicht.

Übrigens, wenn du deinen Akkupack im Kühlschrank lagerst, lade ihn erst wieder auf, wenn er Zimmertemperatur erreicht hat!

 

powerbank-akkupack

Powerbank … mal eben Starthilfe geben(*)

 

Ansonsten kannst du sehr entspannt mit deinem Akkupack umgehen, alle elektrischen Schutzmassnahmen, etwa gegen eine Überladung, hat der Hersteller bereits eingebaut.

Speziell dafür entwickelte Akkupack’s können kurzeitig sehr hohe Ströme liefern. Es gibt sogar sogenannte Powerbanks(*), mit denen du bei deinem Fahrzeug Starthilfe!!  leisten kannst.

 

 

Lade-Turbos: wird da etwa geschummelt?

 

Jetzt wird es an manchen Stellen etwas Techniklastig, solltest du nicht alles im Detail verstehen, ist das nicht weiter tragisch.

Überlies es und nimm einfach die wichtigen Info`s für dich mit!

 

Ich bin ungeduldig. Viele der Menschen heutzutage sind ungeduldig. Uns dauert es einfach zu lange, bis unsere mobilen Geräte über ein Akkupack aufgeladen sind.

Das haben verschiedene Hersteller auch geschnallt und etwas dagegen unternommen.

Sie haben spezielle Ladetechniken entwickelt.

Das aktuell bekannteste ist das QuickCharge von Qualcomm.

Es ermöglicht ein bis zu 75% schnelleres Aufladen deines Handyakkus.  Allerdings muss das Handy dafür geeignet sein und über eine QuickCharge-Funktion verfügen.

QuickCarge (QC) verständigt sich mit zughörigen Ladegerät und ermittelt, den maximalen Strom und die maximale Spannung, mit welcher das Gerät geladen werden darf und dann: Feuer frei.

Mit der aktuellen QuickCarge-Version 3.0 ist möglich dein Handy in nur 40-50 MInuten zu 100% aufzuladen.

Andere Hersteller … andere Bezeichnungen. Bei Ravpower heißt das Verfahren „iSmart“ und bei Anker* (sehr zuverlässig und weithin bekannt) nennt man sie „IQ“.

 

PowerDelivery – schon wieder was Neues

Seit es den neuen USB-C-Standard gibt, steht auch eine neue Schnellladetechnik zur Verfügung. Das Power Delivery (PD)-Verfahren.

Man höre und staune, damit sollen bis zu 100Watt übertragen werden. Es wurden dazu fünf verschieden Profile eingereichtet mit Spannungen bis zu 20Volt und Strömen bis 5A.

Zur Nutzung dieser fünf Ladeprofile, sind entsprechende Gegenstellen nötig und auch die Ladekabel müssen dafür ausgelegt sein. Dies übernimmt dann ein Chip, der im Stecker des Kabels versteckt ist.

Willst du PD nutzen, brauchst du ein Power-Delivery-Kabel und einen Akkupack mit USB-C-Port und PD-Funktionalität.

Power Delivery und Quick Charge sind nicht miteinander kompatibel!

 

Fazit: dein Akkupack…

Wenn du dein Smartphone für einen Outdoortrip über einen Akkupack laden willst, bist du mit einer Powerbank um die 20.000mAh gut bedient. Die Ravpower Type C (*)  ist hier eine gute Empfehlung.

Soll es etwas mehr sein, tut die MAXOAK 50000mAH 6 Port (*) gute Dienste. Allerdings hat diese keines der genannten intelligenten Ladeverfahren integriert.

Dafür aber entsprechend Power unter der Haube.

Am Ende lohnt es sich eigentlich immer, etwas mehr Geld für einen guten Akkupack auszugeben. Das zahlt sich immer aus.

Laut Murphy’s-Gesetz ist der Akku ja bekanntlich immer dann leer, wenn man ihn unbedingt braucht. Mit einem Akkupack kann dir das zukünftig aber egal sein.

Dann heißt es wieder: Prima-geklappt!

 


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Viele Grüße

Sei clever, bau clever!

Andreas

 




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2 Gedanken zu “Akkupack: unterwegs, da hab ich Power…

  • murx

    Zitat:
    ‚Ein 20 Wattstunden Akkupack speichert somit also eine Ladung von 4 Amperestunden, das entspricht 40.000 mAh.‘

    Ich glaub, da ist nen kleiner Rechenfehler drin – das 20Wh/5V*1000= 4.000mAh 😉

    glg